Archive for Februar, 2010
11 Monate…
Samstag, Februar 27th, 2010und einen Tag ist es nun her, dass du quasi im Eiltempo zur Welt gekommen bist.
Es ist schön, zu sehen, wie du dich entwickelst, wie du wächst, lernst, dich veränderst und immer mehr deine Persönlichkeit entwickelst.
Du bist bockig und trotzig, wenn etwas nicht so läuft, wie du es gern hättest, und auch, wenn du dabei doch sehr laut werden kannst, liebe ich deinen zuckersüßen Schmollmund… und deinen “Dackelblick”. Man kann dir dann fast nichts mehr abschlagen, und ich merke jetzt schon, es wird schwer werden, die in den nächsten Jahren Einhalt zu gebieten.
Du lachst viel, bist kitzelig und kreischst dann in den höchsten Tönen. Und du lachst mit und über deinen Bruder, der sich keine Gelegenheit nehmen lässt, dich genau dazu zu bringen. Er macht die derbsten Faxen und freut sich dann mit dir darüber. Ihr seid ein Herz und eine Seele, spielt oft friedlich miteinander (wenn auch nicht immer) und versteht euch auch ohne Worte bestens. So werden Ausflüge mit Kinderwagen+ Kiddyboard und gemeinsame Mahlzeiten immer unterhaltsamer (wenn auch bei weitem nicht ruhiger).
Mittlerweile hast du einen Gurt am Hochstuhl, denn bei deiner Kletterei wäre es ohne nur eine Frage der Zeit, bis es mal zu einem Unfall kommt. Und es macht auch das Essen für mich nicht leichter, wenn ich dich ständig mit mindestens einer Hand festhalten muss. Du kletterst trotzdem noch, kommst aber nicht mehr weit
Im Moment quälst du dich mit Zahn Nummer fünf rum, der sich langsam seinen Weg durch’s Zahnfleisch bahnt. Ich hoffe, er ist bald durch, denn die Nächte sind sehr unruhig und sehr kurz.
Du liebst es, wenn man dich an den Händen nimmt und mir dir durch die ganze Wohnung läuft. Auch draussen hast du jetzt oft deine ersten Schuhe an, so dass du ein wenig laufen kannst, wenn du nicht mehr im Wagen sitzen möchtest. Das minimiert das Geschrei (und schädigt meinen Rücken) und lässt Ausflüge ohne deinen Bruder auch relativ entspannt sein. Wenn sein Bespaßungsprogramm für unterwegs ausfällt, gefällt dir der Wagen nämlich immer noch nicht besonders.
Trotzdem nutzen wir den Ergo immer seltener. Draussen nur, wenn wir gerade zu deinen eigentlichen Schlafenszeiten unterwegs sind, denn im Wagen schlafen bleibt weiterhin undenkbar. Und drinnen nur, wenn ich dringend Haushalts- Kram erledigen muss, du aber nicht schlafen möchtest.
Gestillt wirst du nur noch zum Einschlafen, ansonsten isst und trinkst du ganz normal das, was es eben so gibt. Fisch, Fleisch, Gemüse, Reis… du liebst Matschkartoffeln mit viel Sauce, du magst Toastbrot, vor allem noch warm… und wenn ich mir mal einen Lutscher genehmige und du es schaffst, mir den kurz zu stibitzen und ihn dir in deine kleine Schnute zu schieben, bist du überglücklich
In letzter Zeit kommst du immer öfter mit Spielzeug angekrabbelt und forderst mich zum Mitspielen auf. Das kann deine Steck- Schnecke sein, ein Tuch zum Verstecken spielen oder deine Puppe.
Du willst wissen, wie die Dinge heissen. Wenn du etwas siehst, was dich interessiert, zeigst du darauf, sagst “Da” und schaust dann ganz fragend. Du lässt nicht locker, bis man dir den Namen des Ding sagt, und am besten ist es natürlich, wenn du dann noch anfassen, drüberstreichen, drehen und wenden und ganz genau erkunden darfst. Du bist neugierig… und ich bin froh darüber, dass die Welt um dich herum dich so sehr fesselt.
Jetzt liegst du im Bett… und in nicht mehr ganz einem Monat werden wir deinen ersten Geburtstag feiern. Ich werde mich fragen, wie du so schnell so groß werden konntest… und wie ein kleines Wesen vom ersten Tag an noch einmal mein Herz im Sturm erobert hat.
Kleine Maus, du bist super. Wir sind wahnsinnig stolz auf dich.
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Puh… so ein Chaos
Mittwoch, Februar 24th, 2010Irgendwie ist hier einiges durcheinander geraten in der letzten Zeit.
Unser heissgeliebter Ommi hat den GeistTüv aufgegeben, und so verbringe ich täglich insgesamt fast 1,5 Stunden damit, das Mäusekind in den Kindergarten zu bringen oder von dort abzuholen. Zu Fuß. Ausser Mittwochs, da wird er mitgenommen, so dass ich wenigstens einen Tag in der Woche halbwegs zur Ruhe kommen kann. Danke dafür…
Der Kindergarten ist nun auch ein anderer, nicht mehr die kleine, neue Zweigstelle, sondern plötzlich die alte, größere Haupteinrichtung mit viel mehr Platz, Möglichkeiten, Betreuern, Kindern… eigentlich toll, auch, weil der Weg dahin 20 Minuten kürzer ist als der Weg in die Zweigstelle. Und Sohnemann fühlt sich pudelwohl, isst dort besser, macht Fortschritte, die auch zu Hause spürbar sind (nur nicht ímmer so supertoll, denn neben den vielen positiven Sachen trotzt und bockt er nun auch mehr als vorher), er schläft besser und ist schön ausgewowert. Vor allem, wenn’s zusätzlich am Nachmittag nochmal raus geht.
Wie heute: unser “Oppa Manni” liegt seit Samstag im Krankenhaus, und das wiederum nur 15 Minuten von hier. Also: Kinder geschnappt und losgedackelt. War das eine Freude, beim Mäusekind und seinem “Oppa”.
Morgen wird der wieder in die Freiheit entlassen, und am Freitag ist dann Besuch bei ihm geplant. Wird sicher nett…
Der Frühling ist hier mittlerweile auch endlich angekommen. So kam mir heute auch das ausserplanmäßige Laufen sehr gelegen. Die Vögel haben wunderschön gesungen, der Wind war warm, die Sonne kam raus, die Kinder waren den ganzen Weg über (hin UND zurück!) friedlich, und ich habe es GENOSSEN. Auf dem morgendlichen Heimweg bin ich mit der Babymaus stehen geblieben und wir haben ein paar Minuten lang einfach nur den Vögeln zugehört. Herrlich. Davon hätte ich gern mehr…
Da fällt mir ein, ich muss mit dem Mäusekind irgendwann mal zum Zahnarzt. Und das mit meiner Zahnarztphobie… wie mach ich das denn??? Ich krieg ja schon Panik, wenn ich nur beim Bohren daneben stehe… *grusel* Au Backe, das kann was geben…
Und die Babymaus hat bald U6… schon fast ein Jahr alt, kaum zu glauben.
Jetzt hoffe ich mal, dass die Maus mir den Gefallen tut, noch eine Weile zu schlafen vorm allabendlichen Schreikonzert, damit ich in Ruhe baden gehen kann (ohne zwischendurch tropfnass zum Stillen ins Kinderzimmer zu rennen).
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Ich will’s wissen
Samstag, Februar 20th, 2010Zwei wie Pech und Schwefel…
Freitag, Februar 19th, 2010GRAND Flash Album Gallery
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The Flash Player and a browser with Javascript support are needed.Diese beiden hängen so sehr aneinander, dass ich manchmal weinen könnte, wenn ich sie zusammen sehe. Sie verstehen sich ohne Worte, lachen miteinander, der Große tröstet die Kleine, bringt sie zum Lachen… und auch, wenn es zwischen den beiden immer wieder die üblichen Geschwister- Streitigkeiten um Essen, Spielzeug oder Aufmerksamkeit gibt, merkt man, wie lieb sie sich gegenseitig haben
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Kleine Winterprinzessin
Freitag, Februar 19th, 2010GRAND Flash Album Gallery
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The Flash Player and a browser with Javascript support are needed.und unsere Karnevalsmaus
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The Flash Player and a browser with Javascript support are needed.Popularity: 7%
Du bes Kölle… (Liebe Tanja),
Mittwoch, Februar 10th, 2010Wie oft habe ich, mit diesem Lied, mit dir im ICQ oder am Telefon, abends vorm PC gesessen? Wir haben geträumt von der Zukunft, getrauert um die Vergangenheit, gehofft und gebangt, gelacht und geweint, geschwärmt und geflucht… wir haben ALLES geteilt, trotz der vielen hundert Kilometer zwischen uns.
Oft haben wir uns für Wochen, manchmal für Monate, aus den Augen verloren. Aber immer war eine im Herzen der anderen, immer haben wir wieder zueinander gefunden, durch eine SMS, einen Anruf, eine Mail (so, wie unsere Freundschaft angefangen hat, mit einer Mail).
Egal, wer von uns etwas auf dem Herzen hatte, die andere war da, hat zugehört, hat sich aus Freundschaft und Solidarität auch mit einer Flasche Wein vor den PC gesetzt und der weinseeligen Stimmung hingegeben… und jede von uns beiden hat es gern getan.
Als wir uns zum ersten (und leider zum einzigen) Mal getroffen haben, hat ALLES gestimmt. Wir haben bei dir in der Küche gesessen, Kaffee getrunken, geraucht, geredet, gelacht… wir waren in der Stadt, haben deine Kleine vom Kindergarten abgeholt, haben Kaffee getrunken, eingekauft… es war, als wäre es schon immer so gewesen, als dürfte es gar nicht anders sein.
Und nun sitze ich hier, habe seit Wochen, Monaten nichts von dir gehört, bekomme keine Antworten und hätte doch so viele Fragen.
Geht es dir gut? Und deiner Kleinen?
Seid ihr glücklich?
Denkst du auch manchmal an mich, so wie ich eigentlich jeden Tag an dich denke?
Du fehlst. Zum Reden, Lachen, Weinen… du fehlst einfach. Du warst mein “Soulmate” und ich deiner… und auch, wenn mir die Musik, die wir so oft bei so vielen Gelegenheiten, weit voneinander weg und einander doch so nah, gehört haben, jetzt die Tränen in die Augen treibt, weiss ich: was wäre ich für eine Freundin, wenn ich dich jetzt nicht ziehen lassen würde? Eine letzte Nachricht habe ich dir geschrieben, und tief drin hoffe ich auf eine Antwort… egal, ob daraus ein “Du hast mir auch gefehlt” oder ein “Mein Leben ist nun ein anderes, und du hast darin keinen Platz mehr” würde. Einfach nur eine Antwort…
Ich hoffe, und wünsche dir von Herzen, dass du glücklich bist in deinem Leben, mit deiner Familie. Dass du deinen Platz im Leben und in dieser Welt gefunden hast. Ich weiss, du wirst deinen Weg gehen, wie du es immer getan hast. Du bist stark… bist es immer gewesen, und wirst es auch weiter sein.
Ich wünsche MIR, dass sich unsere Wege irgendwann einmal wieder kreuzen, sei es auch nur für einen Augenblick… dass wir uns vielleicht doch nicht ganz aus den Augen verlieren. Dass du mich nicht vergisst.
Denn wie sagte schon Trude Herr? …
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Krank.
Montag, Februar 1st, 2010Alle.
Also, nicht so richtig mit dick Fieber und flach liegen und so, “nur” Schnupfen, ein wenig Husten, verschleimten Bronchien. Krank genug, um zu sagen: es nervt.
Aber nicht krank genug, um sich zu ergeben und den ganzen Tag nicht aus dem Bett/ von der Couch zu steigen.
Und so hilft der Liebste fleissig weiter seinem kleinen Bruder beim Umzug (und mir im Haushalt), ich bin weiter fleissig mit Kindern, Erledigungen, Terminen und Haushalt beschäftigt, und die Kinder halten uns weiter fleissig auf Trab.
Wobei: ich bin eh erst ab 38,9°Fieber krank… und das wird mit Paracetamol- Doping bekämpft. The Show must schliesslich go on, oder?
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