Heute mal… Glück
Wenn in der Bloggerwelt so oft wie im Moment vom Glück die Rede ist, kommt man nicht umhin, selbst ins Grübeln zu geraten. Über das eigene Leben, das eigene Glück.
Von aussen betrachtet gibt es davon hier gerade nicht besonders viel. Vieles läuft schief, einiges lässt den Ausblick in die Zukunft eher bedrohlich düster statt heiter wirken, und manches wächst uns hier derzeit ein wenig gewaltig über den Kopf.
Und doch ist es da, das Glück.
Wenn die Babymaus mich anstrahlt, morgens beim Aufwachen. Wenn das Mäusekind freudestrahlend mit seinem momentanen Lieblingsspielzeug in der Hand zu mir kommt und sagt “Mama, du bist dran. Krokodil spielen.”
Wenn der Schatz nach einem ganzen Tag Schufterei 2 Etagen höher abends nach Hause kommt und mir erstmal einen Kuss gibt.
Und überhaupt, zu sehen, wie in einer Familie der eine dem anderen hilft. Einfach so, ohne etwas Großartiges dafür zu erwarten. Zu sehen, dass Familie SO in diesen Zeiten überhaupt noch funktioniert, wo doch so oft jeder nur sich selbst der Nächste ist.
Glück auch, dass Freunde da sind, die ungefragt helfen, trotz eigener Probleme, die anpacken, wo es nötig ist, mehr als man je gedacht hätte.
Das freudige Strahlen der Ur- Ur- Oma, wenn man mit dem jüngsten Nachwuchs vorbeikommt. Wo man sich immer willkommen fühlt, wo es IMMER ein paar Kekse für die Kleinen und einen Holundertee für die Großen gibt.
Das alles ist MEIN Glück. Und noch vieles mehr, an das ich jetzt gerade gar nicht denke. Aber in dem Moment, in dem es mein Herz trifft, weiss ich es wieder…
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