Posts Tagged ‘mäusekind’

Fortschritte

Montag, August 30th, 2010
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Es tut sich was in Lippstadt. In erster Linie Gutes, und das zaubert mir grad ein dickes Grinsen ins Gesicht.

Das Mäusekind zum Beispiel entwickelt sich sprachlich immer besser, er quasselt jetzt schon fast wie seine Altersgenossen, nicht mehr zusammenhanglos und wirr, sondern mit Sinn und Verstand.
Er wird selbstsicherer und kriegt es jetzt auch hin, sich mit Worten gegen andere Kinder durchzusetzen. Bisher liefen viele Streitereien mit Körpereinsatz ab, weil ihm einfach “die Worte fehlten”, bzw er die Worte zwar kannte, sie aber nicht im richtigen Zusammenhang einordnen und benutzen konnte.
Jetzt läuft viel mehr über Kommunikation. Er fragt, wenn er etwas haben möchte, er erzählt kleine Geschichten, er gibt Antworten auf Fragen, und er sagt eben auch “Lass das sein, ich will das nicht.” oder “Gib das wieder her”, wenn ihm etwas gegen den Strich geht.
Hauen und Schubsen sind deutlich weniger geworden.

Auch die Minimaus hat sich echt gemausert.
Sie fremdelt wenig, fasst recht schnell Vertrauen zu Menschen, bei denen sie merkt, dass Mama und Papa Vertrauen haben.
Ich denke, auch ich habe da einen Teil beigetragen. Ich habe gelernt, loszulassen, sie ihren Weg gehen zu lassen statt immer behüten und beschützen zu wollen.

Gegen ihren großen Bruder setzt sie sich mittlerweile immer öfter durch- und verteilt auch von sich aus mal Knüffe, was eigentlich SO nicht sein soll, aber das ist sie wohl, die berühmt- berüchtigte Geschwister- Hass- Liebe ;-)

Okay, sie isst immer noch meist den Belag vom Brot und lässt das Brot liegen (oder vom Tisch fliegen). Sie kippt Becher immer noch in hohem Bogen aus, wenn sie keinen Durst mehr hat. Und sie schreit und bockt und zickt und schmeisst sich immer noch kreischend auf den Boden (heute erst wieder erlebt bei Lidl, weil sie allein und nicht an der Hand laufen und schon gar nicht und unter keinen Umständen im Einkaufswagen sitzen wollte), wenn sie ihren Willen nicht bekommt.
Aber alles auf einmal kann sich ja auch nicht ändern, oder?

Eine Sache hat mich heute mehr als erstaunt.
Wir lagen im Bett, kurz gestillt- und eigentlich nuckelt sie solange an der Milchbar, bis sie drüber einschläft.
Heute wollte sie die B.rus.t einfach nicht mehr haben. Erst hat sie noch erzählt und Löcher in die Luft geguckt- nach ein paar Minuten hat sie sich zu mir umgedreht, ihren Wuschelkopf in meine Armbeuge gelegt- ich habe ihr sachte den Rücken gestreichelt- und sie ist ohne B.rus.t und ohne Geschrei eingeschlafen.
Einfach so.
Ich bin noch eine ganze Weile bei ihr liegengeblieben und dann im festen Glauben aufgestanden, dass sie eh gleich wieder wach werden würde, sobald sie die Tür hört.
Pustekuchen. Sie schläft seit einer halben Stunde ganz friedlich.

Ob das vielleicht an der neuen, dickeren, festeren, besseren Matratze liegt, die sie seit heute hat?
Oder am Wetter?

Ich werd es wohl nie erfahren, und ich trau mich auch nicht zu hoffen, dass das öfter passieren wird in nächster Zeit… aber es ist schön zu wissen, dass es prinzipiell zumindest funktioniert :-)

Hach, ich liebe meine Rasselbande. Sie sind echt toll und stressig und anstrengend und nicht mehr wegzudenken, und wenn ich sehe, wie super sie sich entwickeln, dann läuft mir glatt das Herz über. ♥

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Täglich: Spielplatz

Sonntag, Juli 25th, 2010
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Hier um die Ecke gibt es einen Spielplatz. Nichts besonderes eigentlich. Ein paar Klettermöglichkeiten, eine Rutsche, 2 Wippen und 2 Schaukeln. Und eine Menge Sand.

Fast jeden Tag, wenn das Wetter mitspielt, machen wir uns also auf den Weg, ein Stück geradeaus und einmal um die Ecke. Bewaffnet mit einem Ball und einem Korb Sandspielzeug. Meist ist noch ein bisschen was zu Naschen dabei, Obst, Sesamstangen, und Getränke, und mehr brauchen wir eigentlich nicht, um einige Zeit ganz zufrieden zu verbringen.

In letzter Zeit steht die Schaukel hoch im Kurs. Beim Mäusekind ja schon lange, und die Minimaus interessiert sich nun auch dafür und will alles so machen wie ihr großer Bruder. Also auch: allein schaukeln.

Natürlich sitzt Mama direkt davor und schubst nur gaaaaanz leicht an… und die Minimaus, die sitzt da wie eine große und strahlt. Über’s ganze Gesicht, so stolz ist sie :-)

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Kindheitserinnerungen

Montag, Juli 19th, 2010
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Ich denke oft an früher, an die Zeit, in der ich so alt oder nur wenige Jahre älter war als es das Mäusekind heute ist.
Ich war die meiste Zeit bei Oma und Opa, weil meine Eltern beide gearbeitet haben.
Im Sommer hat unser Opa meine Schwester und mich vom Kindergarten abgeholt, und dann sind wir in den Garten gefahren. Dort hatte Oma meist schon gekocht, gegessen wurde in der Gartenlaube oder im Freien, an einem überdachten Tisch.
Am Weg stand ein Sandkasten. Neben dem Wasserfass.
Wir haben das Wasser vom Fass in den Sandkasten geschüttet und dann nach Herzenslust im Matsch gespielt.
Wenn uns zu warm wurde, sind wir ins Fass geklettert, zum Abkühlen :-) Oder zum Matsch abspülen…

Ein Stück weiter den Weg runter (der war nur so 20 Meter lang, von der Gartenlaube zum Gartentor) stand ein Gerüst, mit einer Schaukel dran. Stundenlang konnten wir dort immer höher und höher schaukeln, und wenn es uns zu bunt wurde, konnten wir uns auf die Hollywoodschaukel legen und ausruhen. Die hatte ein Dach, und es war immer wunderbar schattig.

Ganz am Ende vom Weg stand das große Wasserfass. Da ist meine Schwester mal reingeplumpst… mein Cousin auch *lach* Weil sie beide immer so viele Flausen im Kopf hatten, haben alle gesagt: “Das kommt daher, dass sie beide in das gleiche Fass gefallen sind, als sie noch klein waren”. Erinnert ein bisschen an Obelix, der ja ins Fass mit dem Zaubertrank gefallen ist :-)

Der Garten war mein Ein und Alles. Das Größte war für mich, wenn wir am Wochenende dort übernachtet haben. Dann ging der Spaß direkt morgens weiter.

Meinen eigenen Kindern kann ich leider keinen Garten mit Sandkasten, Wasserfass, Laube und Schaukel bieten.
Aber Matschepampe, Essen im Freien und Spielen, das kriege ich hin.

Da geht’s, wie heute, zum Spielplatz um die Ecke. Mit viel Sand und zwei Schaukeln, Wippe, Rutsche und vielen Klettermöglichkeiten für’s Mäusekind.
Im Gepäck jede Menge Sandspielzeug, Essen, Getränke… und 3 Liter Wasser. Die haben wir in den Sand gekippt und richtig herrlichen Matsch gemacht.

Minimaus, Mäusekind und ein weiteres Kind haben lange Zeit total begeistert gespielt, so wie ich es damals gemacht habe. Gebuddelt, geschmiert, Wasser und Sand geknetet und gemischt, Eimer gefüllt und so richtig Spaß dabei gehabt.
Zwischendurch gab’s was zu Knabbern und ein Eis und eine Runde auf der Schaukel.

Und ich? Saß daneben und habe an die Zeit gedacht, als ich selbst noch so gespielt habe. Mit Matschepampe. Schön war’s.

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Und das bei dem Wetter

Dienstag, Juli 13th, 2010
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Das arme Mäusekind hat’s erwischt. Hoch fieberhafter Infekt. Heisst: am Sonntag noch kerngesund, am Montag Morgen plötzlich mehr als 39° Fieber. Also statt in den Kindergarten ab auf die Couch, mittags dann zum Arzt.
Heute geht es ihm wieder besser, das Fieber war tagsüber fast weg, und ich hoffe, morgen ist er wieder halbwegs hergestellt.
Auf den Kindergarten wird er wohl trotzdem für diese Woche verzichten müssen, auch wenn er trotz Fieber immer wieder beteuert: “Ich geh morgen in den Kindergarten, ich bin gesund”.

Die Minimaus läuft immer mehr, öfter und sicherer, seit sie vorgestern Abend fast eine Stunde lang im Wohnzimmer “geübt” hat und immer wieder zwischen Couch (Papa) und Tür (Mama) hin und her gelaufen ist.
Vorhin hat sie allerdings einen kleinen Dämpfer kassiert, als sie ausgerutscht und mit der Stirn vor die Tür der Schrankwand gefallen ist. Arme Maus… aber nach 2 Minuten Trösten war die Welt wieder in Ordnung.

Ansonsten hoffe ich hier auf ein wenig Abkühlung, für Morgen sind Gewitter angesagt, vielleicht wird es ja was. Die Unwetter gestern haben uns verschont, 2 Minuten lang gab es ein wenig Gewitter, beeindruckend laut, und etwas mehr Wind als sonst… aber mehr war nicht. Heute war es dann nach einem angenehmen Vormittag wieder so schwül wie gehabt.

Bis es kühler wird, genieße ich hier einfach den Ventilator :-)

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Sommer, Sonne,…

Freitag, Juli 9th, 2010
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Sonnenbrand.
Tja, richtig gelesen. Der Liebste und ich haben uns einen solchen eingefangen.
Der Liebste im Gesicht, auf den Schultern und dem Nacken, das geht noch. Nicht angenehm, aber auch nicht extrem.
Die Extrem- Variante hab ich mir ausgesucht: mein kompletter Rücken ist krebs- rot, von oben bis unten, nur unterbrochen von einem weissen Streifen, da, wo der Bikini war.

Aber ganz ehrlich: Sonnenbrand ist ein geringer Preis für den Tag, den wir hatten. Am Vormittag ging es per Fahrrad zum Alberssee. Nach ausgiebiger Suche nach einem schattigen Plätzchen ging es ins Wasser- endlich.
Erstaunt hat mich das Mäusekind, das zuerst verkündete: “Aber ich will doch gar nicht ins Wasser” und am Ende nicht mehr raus zu bekommen war aus dem kühlen Nass :-) Eben doch ganz die Mama. Wasserratte durch und durch.

Dank Schwimmring- Sitz und Schwimmflügeln war das Baden mit 2 quirligen Kindern kein Problem, der abgetrennte Kleinkind- Bereich im See tat sein übriges. Das Wasser war angenehm kühl, aber nicht kalt, die Fische waren zwar da aber nicht bissig, und das Wetter war schöner als nötig ;)

Leider hatten wir keine Kamera dabei, so dass es hier keine Badefotos von uns gibt. Ein Grund mehr, diesen Tag nochmal zu wiederholen. Mit Kamera. Hoffentlich bald.

Aber erst muss der Sonnenbrand heilen. Autsch.

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Das Mäusekind zieht aus

Montag, Juli 5th, 2010
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Ja, so verkündete es heute nach dem Abendessen unser 3jähriger Wirbelwind.
Das Ganze spielte sich folgendermaßen ab (*Namen von der Redaktion geändert):

Kind: “Ich hab die Nase voll. Ich zieh aus.”
Eltern: “Wohin denn? Da musst du dir eine Wohnung suchen.”
Kind: “Ich hab schon eine eigene Wohnung.”
Eltern (total verblüfft): “Wo ist die denn??”
Kind: “Oben, bei Andrea*.”
Eltern (grinsend): “Na, dann geh mal hoch zu Andrea*.”

Das Mäusekind sprang vom Stuhl auf, lief in den Flur, von dort ins Treppenhaus, verkündete unterwegs noch: “Ich gehe jetzt in meine neue Wohnung” und lief nach oben, Richtung Andrea* und Thomas*. Papa natürlich in gebührender Entfernung hinterher, sicher ist sicher.
Papa erzählte hinterher folgendes:

Das Mäusekind hat geklopft, die Tür wurde geöffnet, von der staunenden Andrea*, die sich und ihn fragte, was er denn ganz allein da mache. Aber es wurde Einlass gewährt, und als Papa klopfte, saß das Mäusekind schon auf der Couch, vor dem Fernseher, zusammen mit Thomas, als wäre das das selbstverständlichste der Welt überhaupt.

Mit nach unten wollte er nicht, selbst die Aussage: “Aber wenn du hier bleibst, ist die Mama ganz traurig” war nicht relevant.

Letzten Endes kam er dann doch mit Papa nach Hause, der kleine Schelm :-) Und ich bin froh drüber… dann kann es zu Hause ja nicht allzu schlimm sein :-)

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Langsam läuft’s.

Samstag, Juni 26th, 2010
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Das Babymäuschen, das nun wirklich kein Baby mehr ist.

Ein paar wackelige Schritte hier und da, es werden immer mehr, und mittlerweile traut sie sich nicht mehr nur auf dem Teppich wie anfangs, sondern auch auf Laminat. Gut so, ich hatte schon Angst, wir müssten nun in der ganzen Wohnung Teppichboden verlegen, damit sie endlich laufen lernt.
Auch das *alleine hinstellen*, ohne sich irgendwo hoch zu ziehen, klappt von Tag zu Tag besser.

Die Zeiten, wo ich sie tragen muss, sind vorbei, größtenteils zumindest. Den Ergo, den sie im ersten Lebensjahr so sehr geliebt hat, mag sie nun so gar nicht mehr, sie will sich bewegen können, krabbeln, laufen, toben, spielen. Eingepfercht im Ergo? Nein, danke…

Auch ihr Schlaf wird langsam besser, zwei Mal ungefähr wacht sie pro Nacht noch auf, und ich stelle immer öfter erstaunt fest, dass ich morgens in meinem eigenen Bett wach werde. Ich habe das Gefühl, es tut sich was, es bessert sich was. Aber es gibt Sachen, die sagt man besser nicht, oder wenigstens nicht zu laut, weil sie sich sonst ganz plötzlich ins Gegenteil verkehren und schlimmer sind als vorher. Also: psssssst…

Das Mäusekind macht riesige Fortschritte, vor allem in Sachen Sprache. Antworten sind keine Ausnahme mehr sondern fast schon die Regel…
Fortschritte gibt es aber leider auch in Sachen Trotz und Widerworte ;-) Wer sich besser ausdrücken, besser kommunizieren kann, der kann auch besser Mama und Papa widersprechen.
Wir lassen ihn (und lassen trotzdem nicht alles durchgehen) und freuen uns über jeden Schritt nach vorn, den er macht. :-)

Ansonsten gibt es nicht viel Neues, das Leben plätschert vor sich hin, die Tage sind mal gut und mal nicht, der Alltag ist der ewig gleiche und ich freue mich schon so ein kleines bisschen vor- auf den August mit einer Woche “alter Heimat”, weil die liebe Oma M. Geburtstag feiert und so gern ihre älteste Tochter dabei hätte.

Soviel zu uns.
Und wie geht’s euch da draussen?

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Urlaub

Dienstag, Juni 1st, 2010
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Das Mäusekind macht Urlaub bei Oma M. und Uroma G.
Und das Mäusekind freut sich, konnte den Tag kaum erwarten, als Oma ihn hier abholen wollte. Ist begeistert mitgefahren, da gab es keine Abschiedstränen oder traurige Kindergesichter.
Mir geht es da schon ein wenig anders.
Okay, es tut auf der einen Seite mal gut, wenn nur ein bockendes, trotzendes, zeitweilig schreiendes und unheimlich zeit- und nervenintensives Kleinkind hier zu betreuen ist. Es ist ein wenig Erholung mitten im Alltag.
Aber seit das Auto mit der Oma und dem Mäusekind vom Parkplatz gerollt ist, fühle ich mich amputiert. Immer spüre ich: “Da fehlt etwas.”
Morgens beim wach werden erwarte ich, dass die Tür von seinem Zimmer aufgeht, er zu mir kommt, grinst und “Guten Morgen, ich hab ausgeschlafen. Du willst mir die Windel wechseln” sagt. Beim Mittagessen ist es ungewohnt still… da plappert keiner mit vollem Mund, und auch wenn das Dauer- Gequassel mich manchmal in den Wahnsinn treibt: es fehlt.
Abends nur ein Kind ins Bett zu bringen fühlt sich komisch an. Es bleibt immer der Nachgeschmack von “Du hast nur die Hälfte erledigt”. Dabei weiss ich genau, das Mäusekind wird gut ins Bett gebracht, mit Kuscheln, Vorlesen, Singen und allem, was dazugehört. Länger und gemütlicher sogar als hier, weil bei Oma und Uroma keine Minimaus dazwischen turnt.

Am Samstag ist er wieder hier, mein kleiner großer Schatz. Und ich bin froh darüber. Erst recht seit er heute am Telefon sooo süß “ich habd ich lieb” gesagt hat. Seit er heute bei Oma den Wunsch geäussert hat, unbedingt Mama und Papa anzurufen. Seit er gesagt hat, dass später “die Mama kommt und ihn ins Bett bringt” und dass er “auf Papa wartet”…

*schnüff* Wir scheinen doch nicht gar so schreckliche Eltern zu sein, denn so, wie es aussieht, vermisst uns das Mäusekind und freut sich darauf, wieder zu Hause zu sein.
Und ich freu mich schon wie Bolle auf den Wirbelwind,denn so ein laues Lüftchen hier zu Hause, das ist für ein paar Tage ganz nett, aber im allgemeinen hab ich’s dann doch schon gern stürmisch :-)

Ich hab dich lieb, mein Großer *bussi*

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Sie lernt…

Dienstag, Mai 25th, 2010
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Langsam, aber sie lernt es, das Laufen und frei stehen.
Immer öfter steht sie allein, und immer länger, meist dann, wenn sie abgelenkt ist. Wenn sie etwas interessantes in der Hand hat oder unbedingt an etwas herankommen möchte.
Und ab und zu, wenn man sie lockt, macht sie so drei, vier Schritte. Wackelig, aber ihr stolzer Blick dabei, ihr Grinsen, das ist einfach schön zu sehen.

Allzu lange wird es sicher nicht mehr dauern, bis sie hier ungebremst durch die Gegend saust.

Unser Mäusekind kuriert jetzt noch in aller Ruhe seine Erkältung aus, ehe er wieder im Kindergarten auf Viren- und Bakterienfang geht. Und hoffentlich bleiben wir dann erstmal von Krankheiten verschont, wir sind nämlich alle vier endlich mal dabei, richtig gesund zu werden.

Ansonsten plätschert das Leben so vor sich hin, wir genießen das schöne Wetter, solange es da ist und freuen uns, wenn unser Auto wieder fährt und wir wieder richtig tolle Ausflüge machen können.

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Das Ergebnis der Kleinwuchsdiagnostik lautet:

Freitag, Mai 21st, 2010
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Es gibt kein Ergebnis.
Das Mäusekind ist ein kerngesundes Kind, ihm fehlt rein gar nichts, auch kein Wachstumshormon.
Weder EKG, noch Ultraschall, Schweisstest oder der strapazierende Bluttest haben irgendwelche Auffälligkeiten gezeigt.
Allein beim Röntgen wurde festgestellt, dass sein Knochenalter nicht seinem tatsächlichen Alter entspricht. Heisst: Sein Wachstum entspricht dem eines etwa 2 1/2- 2 3/4- jährigen Kindes, nicht dem eines 3 1/2- jährigen.Aber DAS war ja das, was wir vorher schon wussten…

Die Ärztin kann sich nun sein geringes Wachstum nur noch durch seine Entwicklungsverzögerung erklären, die deshalb dringend behandelt werden sollte… nun ja, wir warten nach wie vor auf einen freien Platz bei der Frühförderung, und einen Integrationsplatz im Kindergarten gibt es auch frühestens im August…
Sie meint, wenn er in der Entwicklung einen Sprung macht, dann wird er körperlich sehr wahrscheinlich auch einen machen.

Weitere Untersuchungen bleiben uns nun zum Glück erspart. Zumindest zum Thema Wachstum.
Ab September geht es dann mit 5 Terminen, verteilt auf 2 Monate, im SPZ weiter, da geht es dann um die Geschichte mit der Entwicklung. Ich bin gespannt- und froh, dass das Ganze dort ambulant abläuft, denn stationäre Aufenthalte mit zwei Kindern sind schon ein wenig Horror anstrengend.

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